FAQ

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Kaminofen

Entspricht mein Kaminofen der aktuellen BImSchV?

Ob ihr Kaminofen der aktuellen BImSchV enspricht können Sie unter folgendem Download erfahren.
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Ihr Kaminofen ist nicht in der Datenbank hki-online aufgeführt?

Dieses Gerät darf in Deutschland nach dem 31.12.2014 leider nicht mehr betrieben werden.

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Ofen hat Rostansatz am Stahlkorpus

Mögliche Ursachen

  • Falsche Reinigung
  • Ungeeigneter Aufstellungsort
  • Verwendung von Wasserschalen
  • Fehlerhafte Rohrverbindungen und Schornsteinanlagen
  • Falsche Betriebsweise und Größenwahl des Kaminofens

Was ist zu tun?

  • Nur die in der Anleitung angegebenen Reinigungsmittel /-methoden verwenden.
  • Wasserkontakt vermeiden
  • Aufstellungsort mit hoher Luftfeuchte und großen Temperaturschwankungen (Kondens) vermeiden.
  • Vermeiden Sie einen kontinuierlichen Einsatz von Wasserschalen (insbesondere im Warmhaltefach)
  • Achten Sie auf einen bündigen Abschluss innerhalb des Schornsteinabzugs.
  • Vermeiden Sie Regeneintritt in die Schornsteinanlage (Kaminhaube)
  • Vermeiden Sie eine starke Drosselung der Feuerung
  • Überprüfen Sie die Dimensionierung der Feuerstätte mit dem Wärmebedarf des Aufstellraumes. (Faustregel ist, dass Sie pro kW-Nennwärmeleistung etwa 15-20 m3 Wohnraum beheizen können)
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Warum löst sich die Ofenfarbe am Korpus?

Mögliche Ursachen

  • Der Einbrennvorgang der Spezialfarbe hat noch nicht vollständig stattgefunden, dadurch ist die Farbe noch  nicht ausgehärtet.
  • Mechanischer Abrieb in der Anheizphase
  • Falsche Reinigung

Was ist zu tun?

  • Heizen Sie Ihren Ofen nach kontinuierlichem Aufheizen mind. 4 Std. auf mittlerer Leistungsstufe.
  • Während des Einbrennens des Speziallacks sollten die Farbflächen nicht berührt werden. Insbesondere beim ersten Nachlegen mit Brennstoffen ist darauf zu achten, dass es mit dem Ofenhandschuh zu keinem Abrieb unterhalb des Feuerraumtürgriffs kommt.
  • Verwenden Sie nur die in der Anleitung angegebenen Reinigungsmittel/-methoden. Auf keinen Fall mit Wasser abwaschen (Rostgefahr!).
  • Spezialreiniger für Feuerraumsichtscheiben ist auf den Stahlkorpus gelangt.
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Der Kaminofen erreicht nicht die notwendige Heizleistung

Mögliche Ursachen

  • Falsche Dimension der Feuerstätte
  • Brennstoffe
  • Fehlende Verbrennungsluft
  • Dunstabzugshaube, Wäschetrockner
  • Stau oder Rückstau im Schornstein

Was ist zu tun?

  • Überprüfen Sie das Raumheizvermögen mit dem Raumvolumen des zu beheizenden Aufstellungsraums.
  • Überprüfen Sie die Qualität und die Auflagemenge der Brennstoffe.
  • Prüfen Sie die richtige Einstellung der Regler.
  • Öffnen Sie alle Drosselungen der Rohrverbindungen zur Schornsteinanlage.
  • Prüfen Sie die Eignung Ihrer Schornsteinanlage mit den Techn. Daten (Tripelwerten) Ihres Heizgerätes (ggf. Schornsteinfegermeister beauftragen).
  • Zu hohe Widerstände innerhalb der Zuluftleitungen bei Einsatz von externer Verbrennungsluftversorgung.
  • Befinden sich luftabsaugende Anlagen im Gebäude, müssen besondere Anforderungen beachtet und Druckwächter oder Fensterkontaktschalter installiert werden.
  • Offenstehende Türen, Klappen oder Schieber anderer an den gleichen Schornstein angeschlossener Feuerstätten dicht schließen
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Was ist bei der Erstinbetriebnahme zu beachten?

Die Spezialfarbe des Kaminofens wird erst bei der ersten Inbetriebnahme des Gerätes ausgehärtet.
Dabei wird die Farbe zunächst plastisch weich, bis sie nach dem Abkühlen des Gerätes ihre Endfestigkeit erreicht hat.

Beachten Sie daher folgendes:

  • Vergewissern Sie sich vor der ersten Inbetriebnahme, dass sich keine Gegenstände (Handschuh, Kleinteile, Verpackungsmaterial) mehr im Aschekasten oder in den Abgaswegen des Kaminofens befinden
  • Während des Einbrennens des Speziallacks sollten die Farbflächen nicht berührt werden. Insbesondere beim ersten Nachlegen mit Brennstoffen ist darauf zu achten, dass es mit dem Ofenhandschuh zu keinem Abrieb unterhalb des Feuerraumtürgriffs kommt.
  • Lehnen Sie die Feuerraumtür beim ersten Anheizen nur an. Durch das Erweichen und spätere Aushärten des Lackes kann es zum Verkleben der Türdichtung am Ofenkorpus kommen.
  • Während der ersten Heizvorgänge kann es durch Nachtrocknung des Speziallacks zu verstärkter Geruchsbildung kommen. Dies verliert sich aber bereits nach kurzer Zeit. Öffnen Sie daher anfangs die Fenster des Aufstellungsraumes zum Lüften.
  • Während des Einbrennens keine Gegenstände auf den Kaminofen stellen.
  • Der Kaminofen darf während des Einbrennvorgangs nur unter Aufsicht betrieben werden.
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Asche / Rauchgasaustritt beim Anlegen von Brennstoffen

Mögliche Ursachen

  • Falsche Brennstoffe
  • Falsche Dimensionierung der Feuerstätte
  • Unzureichende Anschlussbedingungen
  • Bedienfehler

Was ist zu tun?

  • Überprüfen Sie die Eignung Ihrer Brennstoffe (Bedien- und Installationsanleitung)
  • Überprüfen Sie die richtige Größenwahl (Raumheizvermögen) Ihrer Feuerstätte. Bei stark gedrosselten Geräten befindet sich eine „Abgasglocke“ innerhalb des Feuerraums, welche dann beim Öffnen austreten kann.
  • Wenn man während des Betriebes des Gerätes die Türe öffnet, muss der Schornstein plötzlich eine erhöhte Luftmenge fördern, um im gesamten Türöffnungsbereich einen Unterdruck zu erzeugen. Ein Schornstein ist hierzu nur in der Lage, wenn er einen ausreichenden Querschnitt und genügend wirksame Höhe hat (ggf. Schornsteinbauer und Schornsteinfegermeister zur Prüfung beauftragen).
  • Prüfen Sie, ob eine evtl. vorhandene Drosselklappe im Verbindungsstück in der richtigen Position (offen) steht.
  • Vermeiden Sie größere Veränderungen an den Luftreglern kurz vor dem Nachlagen der Brennstoffe.
  • Öffnen Sie die Türe erst einen Spalt weit und warten Sie ein paar Sekunden, dann die Türe ganz langsam so weit wie nötig öffnen, um Brennstoffe nachzulegen.
  • Prüfen Sie den optimalen Zeitpunkt zum Nachlegen der Brennstoffe (nach der Entgasungsphase).
  • Vermeiden Sie einen Hauptbetrieb mit Primärluft, um ein Auswirbeln von flugfähiger Asche zu verhindern.
  • Vermeiden Sie ein hohes Aschebett auf dem Brennerboden.
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Kaminofen erzeugt starke Strömungs-/Pfeifgeräusche

Mögliche Ursachen


Fehlerhafte Anschlussbedingungen

Was ist zu tun?

  • Überprüfung und Beseitigung von ungeeigneten Anschlussbedingungen veranlassen.
  • Kaminzug überprüfen
  • Hauptbetrieb der Luftregler auf „Sekundärluft“ umstellen
  • Starke Drosselung der Feuerung vermeiden.
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Ofen „zieht“ nicht bei Inbetriebnahme

Mögliche Ursachen

  • Anschlussbedingungen
  • Kalter Schornstein

Was ist zu tun?

  • Anschlussbedingungen des Heizgerätes überprüfen (ggf. abändern)
  • Verschmutzungen innerhalb der Verbindungsstücke und im Schornstein prüfen (ggf. reinigen.
  • Beim Anheizen drückt oft Rauch zurück, da der Schornstein noch keine Wärme bekommen hat. Ein Schornstein „zieht“ nur, wenn er innen wärmer ist als außen. Insbesondere Schornsteine, die an der Außenwand hoch geführt worden sind, brauchen erst einen kleinen „Aufschwung“.
  • Möglichst viel Anmachholz verwenden, um eine kurzfristige hohe Abgastemperatur zu erzeugen.
  • Bei Geräten mit Sekundärluftversorgung hilft auch ein Anzünden der Brennstoffe von oben. Hierbei werden die größeren Holzstücke nach unten gelegt und „Übergangsholz“ sowie „Anfeuerungsholz“ darauf geschichtet. Der schnelle Abbrand sorgt für den notwendigen Auftrieb innerhalb des Anheizvorgangs.
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Der Kaminofen gibt dauernde „knackende“ Geräusche von sich

Mögliche Ursachen

  • Aufstellungs-Anschlussbedingungen
  • Falsche Bedienung


Was ist zu tun?

  • Achten Sie auf einen geraden Stand des Gerätes (ggf. ausrichten)
  • Achten Sie auf einen spannungsfreien Anschluss der Rauchabzugsrohre und deren Übergänge in die Schornsteinanlage.
  • Prüfen Sie die Eignung der Schornsteinanlage (Zugüberdimensionen vermeiden).
  • Kamine bestehen aus Stahl, welches sich bei Hitze etwas ausdehnt. Geräusche sind also gar nicht zu vermeiden. Während der Aufheiz- und Abkühlphase sind diese „normal“ Befüllen Sie Ihre Heizquelle möglichst in kürzeren Abständen, um große Temperaturdifferenzen zu vermeiden
  • Vermeiden Sie eine Überbelastung des Kaminofens und legen Sie nur die max. Brennstoffmenge auf (s. Bedien- und Installationsanleitung).
  • Vermeiden sie ein zu schnelles Aufheizen (ggf. Drosselung vermeiden).
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Ascherost vorzeitig defekt

Mögliche Ursachen

  • Falsche Anschlussbedingungen
  • Falsche Bedienung / Reinigung


Was ist zu tun?

  • Zu hoher Kaminzug (ggf. abändern)
  • Vorrangig die Sekundärluftregelung benutzen.
  • Falsche Brennstoffe (s. Bedien- und Installationsanleitung)
  • Ausglühen des Rosts (Überhitzung)
  • Reinigungsintervall des Aschekastens vornehmen (mind. 1 x täglich)
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Ursachen für vorzeitigen Verschleiß der Feuerraumsteine (Schamotte /Skamol)

Mögliche Ursachen

  • Falsche Anschlussbedingungen
  • Falsche Bedienung

Was ist zu tun?

  • Zu hoher Kaminzug (ggf. abändern).
  • In der Feuerraumauskleidung Öfen und Kaminen bilden sic häufig dünne Risse. Diese ist normal, wenn man bedenkt, dass an den Platten Temperaturen von über 600 °C entstehen können. Die Haltbarkeit hängt von dem Heizverhalten des Benutzers ab. Vermeiden Sie ein Anschlagen beim Befüllen der Brennstoffe. Die Befestigung erfolgt durch systematisches Aufstellen im Brennraum (Baukastenprinzip). Bei Bedarf können einzelne Platten sowie komplette Sätze geliefert werden.
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Ursachen für vorzeitigen Verschleiß der Feuerraumsteine (Schamotte /Skamol)

Mögliche Ursachen

  • Falsche Anschlussbedingungen
  • Falsche Bedienung

Was ist zu tun?

  • Zu hoher Kaminzug (ggf. abändern).
  • In der Feuerraumauskleidung Öfen und Kaminen bilden sic häufig dünne Risse. Diese ist normal, wenn man bedenkt, dass an den Platten Temperaturen von über 600 °C entstehen können. Die Haltbarkeit hängt von dem Heizverhalten des Benutzers ab. Vermeiden Sie ein Anschlagen beim Befüllen der Brennstoffe. Die Befestigung erfolgt durch systematisches Aufstellen im Brennraum (Baukastenprinzip). Bei Bedarf können einzelne Platten sowie komplette Sätze geliefert werden.
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Ursachen für Schäden am Ofenkorpus

Mögliche Ursachen

  • Fehlerhafte Anschlussbedingungen
  • Fehlerhafte Bedienung / Brennstoffe

Was ist zu tun?

  • Zu starker Kaminzug (ggf. abändern)
  • Verwendung von geeigneten Brennstoffen (s. Bedien- und Installationsanleitung)
  • Überlastung des Gerätes vermeiden
  • Alle Türen dicht schließen
  • Falsches / zu schnelles Anheizen vermeiden
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Welcher Schornstein eignet sich zum Betrieb eines Kaminofens?
Der Schornstein ist der „Motor“ für den Betrieb eines Kaminofens. Er trägt wesentlich dazu bei, ein effizientes und schönes Heizvergnügen zu erzeugen.
In unmittelbarer Nähe des gewünschten Aufstellortes sollte ein geeigneter Schornstein vorhanden sein.
Ideal ist eine wirksame Schornsteinhöhe von mind. 5 m bei einem Zugdurchmesser von 16 bis 18 cm.
Weicht ein vorhandener Schornstein von diesen Idealmassen ab, gibt Ihnen der Schornsteinfegermeister Tipps zu einer machbaren Realisierung.
Ist der Schornstein schon mit einer anderen Feuerstätte belegt, ist oft auch eine Mehrfach-belegung möglich. Die angeschlossenen Öfen müssen nach Bauart 1 geprüft und zugelassen sein. Auch hier wird Ihnen der Schornsteinfeger durch eine Begutachtung vor Ort, die Anschlussmöglichkeiten erläutern.
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Wie weit kann der Kaminofen vom Schornstein entfernt sein?

Das Verbindungsstück zum Schornstein sollte idealerweise nicht länger als 1,50 m sein.
Längere Rauchrohrführungen erzeugen zu hohen Widerstand, und kühlen die Abgase zu stark ab.
Merke: die Abgase müssen in jeder Leistungsstufe bis zur Schornsteinmündung gasförmig bleiben! Vorherige Kondensierung führt zu Schäden am Schornstein und der notwendige Förderdruck kann sich nicht aufbauen.
Vorzeitige Abstimmung mit dem Schornsteinfegermeister!

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Welche Nennwärmeleistung muss der Kaminofen haben?

Auswahl der Nennwärmeleistung:  Mit 1 Kilowatt heizen Sie ein durchschnittlich gedämmtes Zimmer normaler Höhe von 10 qm Fläche.
Wenn die Nennwärmeleistung zu hoch gewählt wird, muss der Kaminofen ständig im gedrosselten Leistungsbereich betrieben werden. Das führt zu unvollständiger Verbrennung mit der Folge von verrußtem Brennraum, verschmutzter Scheibe und zu hohen Emissionen für die Umwelt.
Wenn die Nennwärmeleistung zu klein gewählt wird, wird es nicht warm genug, wenn es draußen richtig kalt wird.

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Auf welche Qualitätsmerkmale sollte man achten?
  • Design, Verkleidung, Sichtscheibenform – möglichst passend zum Wohnungsambiente
  • Auf Verarbeitung, Material, Stabilität, Türkonstruktion - gegf. Mehrfachverriegelung achten.
  • Feuerungstechnik (Primärluft, Sekundärluft, Tertiärluft, Material der Feuerraumauskleidung, Flachrost)?
  • Geprüft nach EN 13240, aktuelle nationale und europäische Anforderungen mit den Brennstoffen Holz, Holzbriketts, Braunkohlebriketts?
  • Erfüllt der Kaminofen die Anforderungen der Qualitätsnorm DINplus sowie der 1. BImSchV (ab 2010) – Stufe 1? (Stufe 2 gilt erst für Feuerstätten, die später, nach 2015 gefertigt bzw. installiert werden!)
  • Anschlussmöglichkeit einer externen Verbrennungsluftversorgung bei vorhandener, kontrollierter Wohnraumlüftung sollte vorhanden sein.
  • Kundenservice Ersatzteilbeschaffung
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Was ist beim Brennstoff Holz zu beachten?
Qualität
  • Trockenes, unbehandeltes Scheitholz, bevorzugt Buche, Birke
  • Scheitholzlänge 25 oder 33 cm, je nach Größe des Ofens bzw. des Feuerraums.

Beschaffung
  • In ländlicher Gegend von Waldbesitzern oder Förster
  • Aber auch von Brennstoffhändlern oder in Baumärkten.
  • Hier sind auch Holzbriketts und Braunkohlebriketts erhältlich

Lagerung
  • Vor Regen geschützter, aber gut durchlüfteter Lagerort vorsehen

Heizwertvergleich
  • 1 Festmeter Holz entspricht etwa 210 l Heizöl
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Wie funktioniert die Holzverbrennung im Kaminofen?

Holz verbrennt zu 80% als Gas, demnach ist Holz eigentlich ein „gas-förmiger“ Brennstoff.
Die Holzverbrennung ist ein radikaler Vorgang, der eigentlich nur schwer zu steuern ist.
Bei der Verbrennungsluft unterscheidet man PRIMÄR- und SEKUNDÄRLUFT.
PRIMÄRLUFT wird unmittelbar dem Verbrennungsort von unten her durch den Rost zugeführt. Aber 80 % des Holzes verbrennen oberhalb der Holzscheite.
Die dort zugeführte Luft ist die SEKUNDÄRLUFT. Erst wenn im Feuerraum eine Temperatur über 450°C erreicht ist, reagiert die Sekundärluft mit den Holzgasen.
Wird Sekundärluft noch an anderen Stellen zugeführt, spricht man von TERTIÄRLUFT.
Holz verbrennt in 3 Phasen: TROCKNUNGSPHASE - ENTGASUNGSPHASE - OXIDATIONSPHASE.

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Was ist Primärluft?

Sie wird hauptsächlich in der Anheizphase und für den Brennstoff Braunkohlebriketts benötigt.
Bei der Verbrennung von Holz wird nach der Anheizphase die Primärluft geschlossen.
Bei schwachem Förderdruck kann die Primärluft aber in Ausnahmefällen leicht geöffnet werden.

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Was ist Sekundärluft?

Sie stellt den Hauptanteil der Verbrennungsluft und wird meist oberhalb der Sichtscheibe als Schleier über die gesamte Glasscheibe geführt. Sie reagiert über einer Temperatur von ca. 450°C mit den Holzgasen und bestimmt je nach konstruktiver Auslegung die Qualität der Verbrennung und somit auch die Quantität der Emissionen.
Ein zusätzlicher Effekt ist der durch den Luftschleier erzeugte Schutz vor Kondensation u. Russablagerungen an der Scheibe (Scheibenspülung).

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Was ist Tertiärluft?

Die Tertiärluft ist auch eine Art Sekundärluft, die im Flammenbereich des Brennraums den Brenngasen des Holzes zugeführt wird. Diese Luft wird meist bei großen Brennräumen eingesetzt. Die Injektion dieser Luft erfolgt geschickterweise dort, wo eine zusätzliche Vermischung der Brenngase stattfinden soll.

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Was ist Flachfeuerung?

Diese Konstruktion ist wichtig für eine gute Holzfeuerung. Das Holz liegt flach im Glutbett, eine gute Zündung ist gewährleistet. Die notwendige Temperatur zum Entweichen der zündfähigen Holzgase wird schnell erreicht.
Diese Konstruktion ist auch für Holzbriketts und Braunkohlebriketts sehr gut geeignet.

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Was ist Füllfeuerung?

Diese Konstruktion wird hauptsächlich bei sogenannten Dauerbrandöfen für die Kohlebrennstoffe Steinkohlebriketts, Anthrazit, Koks etc. angewendet. Das Heizen mit Holz ist damit nur eingeschränkt möglich. Füllfeuerungen sind heute nur noch selten gebräuchlich.

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Qualität der Feuertür?
  • Die Feuertür ist das meist bewegte und beanspruchte Teil eines Kaminofens.
  • Stabile Konstruktion in Verbindung mit einer Mehrfachverriegelung, qualitativ gute und fest eingelegte Dichtungen an Scheibe und Tür sind weitere Prädikate einer vorbildlichen Kaminofentür.
  • Die Tür muss gleichmäßig am Ofenkorpus anliegen, und das Eindringen von Falschluft beim Heizen verhindern.
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Was ist Bauart 1?

Der Kaminofen hat eine selbstschließende Feuerraumtür, die einen Betrieb mit offener Feuertür nicht zulässt. Dadurch können mehrere Feuerstätten am gleichen Schornstein angeschlossen werden, sofern dessen Voraussetzungen dafür geeignet sind.

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Verkleidungsmaterial Granit?

Auch Granite werden in den verschiedensten Farben und Maserungen zum Verkleiden von Kaminöfen gerne verwendet. Granite kommen aus den verschiedensten Gegenden der Erde. Grosse Abbaugebiete sind in China, Indien und Afrika. Die Wärmespeicherfähigkeit liegt nur unwesentlich unter dem Speckstein.

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Verkleidungsmaterial Naturstein?

Als Naturstein wird in der Ofenbranche meist die Steinart Serpentin bezeichnet. Der Stein hebt sich durch individuelle Oberflächenstruktur und Färbung. Er eignet sich ebenfalls als hervorragender Wärmespeicher.

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Feuerraumauskleidung aus Vermiculite?

Hochhitzebeständige Feuerraumauskleidung aus natürlichem Mineral bestehend aus Aluminium-Eisen-Magnesiumsilikat. Im Zusammenhang mit der hohen Feuerbeständigkeit ist dies der ideale Ausgangsstoff für die Feuerraumauskleidung. Die hohe Isolationswirkung und die dadurch erreichte sehr gute Verbrennung hängen eng mit dem Grad der Pressung zusammen, wobei die Festigkeit der Thermoplatten umgekehrt proportional zur Isolationswirkung ist. Durch die hohe Feuerraumtemperatur wird so auch das Verrußen der Feuerraumscheibe minimiert.

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Verkleidungsmaterial Speckstein?

Wird wegen der hohen Wärmespeichefähigkeit sehr gerne für die Verkleidung von Kaminöfen genutzt. Vor ca. 3 Millionen Jahren entstanden – Talk und Magnesit haben sich unter hohem Druck noch mit anderen Mineralien verbunden. Die wichtigsten Abbaugebiete befinden sich in Skandinavien Russland und Brasilien.

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Verschmutzte Scheiben

Mögliche Ursachen

  • Fehlerhafte Anschlussbedingungen
  • Falsche Dimensionierung der Feuerstelle
  • Falsche Brennstoffe
  • Falsche Bedienung
  • Ungeeignete Reinigungsmittel

Was ist zu tun?

  • Prüfen Sie die Eignung Ihrer Schornsteinanlage mit den Techn. Daten des Gerätes (ggf. Mängel beseitigen).
  • Kaminöfen sollten für den jeweiligen Aufstellungsraum keinesfalls überdimensioniert ausgewählt werden. Berücksichtigen Sie bei der Ermittlung des zu beheizenden Raumvolumens nur den Aufstellungsraum der Feuerstätte. Der Gedanke, angrenzende Räume / Flure mitzuheizen, erweist sich oft als Trugschluss. Erst wenn im Aufstellungsraum eine kaum zu ertragende Hitze vorherrscht, fließt die Wärme ab. Die Folge ist, dass überdimensionierte Geräte stark gedrosselt werden und somit nicht optimal ausbrennen und die Sichtscheibe nicht die notwendige Oberflächentemperatur zum Freibrennen erreicht.
  • Überprüfen Sie die verwendeten Brennstoffe auf Eignung (Siehe Bedien- und Installationsanleitung des Kaminofens).
  • Verwenden Sie nur trockenes, unbehandeltes Holz (idealerweise Laubholz). Nadelholz sollte nur beigemischt werden (großer Harzanteil). Feuchtes oder minderwertiges Holz verbrennt schlechter mit mehr Rußbildung.
  • Legen Sie Brennholz ganz nach hinten gegen die Rückwand, niemals mit der Stirnseite zur Scheibe (dort tritt das meiste Holzgas aus).
  • Verwenden Sie die Primärluft nur während der Anheizphase und regulieren Sie die Verbrennung mit der geöffneten Sekundärluftregelung.
  • Vermeiden Sie eine starke Drosselung des Kaminofens. Die Abgase kondensieren an der dadurch entstehenden „kalten Scheibe“ und schwärzen die innere Oberfläche. Abhilfe bringt hier eine hohe Verbrennungstemperatur, den Ruß wird ab einer Temperatur von ca. 500 °C verbrannt.
  • Lassen Sie bei Inbetriebnahme des Kaminofens die Feuertüre kurz angelehnt, um Kondensablagerungen zu vermeiden.
  • Auch bei fehlerfreien Anschlussbedingungen sowie Brennstoffen bilden sich Ablagerungen (Schleier).
  • Leicht verrußte Scheiben lassen sich mit einem feuchten Tuch, welches vorher in weiße Asche (schwarze könnte kratzen), getunkt wurde,  mühelos wieder säubern.
  • Besonders hartnäckige oder dickte Teerschichten können mit einem Ceranfeldreiniger (Rasierklinge) manuell entfernt werden.
  • Keine scheuernde Reinigungsmittel und Schwämme (Topfschwamm) verwenden.
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Top 3 FAQs

1. Verschmutzte Scheiben

Mögliche Ursachen

  • Fehlerhafte Anschlussbedingungen
  • Falsche Dimensionierung der Feuerstelle
  • Falsche Brennstoffe
  • Falsche Bedienung
  • Ungeeignete Reinigungsmittel

Was ist zu tun?

  • Prüfen Sie die Eignung Ihrer Schornsteinanlage mit den Techn. Daten des Gerätes (ggf. Mängel beseitigen).
  • Kaminöfen sollten für den jeweiligen Aufstellungsraum keinesfalls überdimensioniert ausgewählt werden. Berücksichtigen Sie bei der Ermittlung des zu beheizenden Raumvolumens nur den Aufstellungsraum der Feuerstätte. Der Gedanke, angrenzende Räume / Flure mitzuheizen, erweist sich oft als Trugschluss. Erst wenn im Aufstellungsraum eine kaum zu ertragende Hitze vorherrscht, fließt die Wärme ab. Die Folge ist, dass überdimensionierte Geräte stark gedrosselt werden und somit nicht optimal ausbrennen und die Sichtscheibe nicht die notwendige Oberflächentemperatur zum Freibrennen erreicht.
  • Überprüfen Sie die verwendeten Brennstoffe auf Eignung (Siehe Bedien- und Installationsanleitung des Kaminofens).
  • Verwenden Sie nur trockenes, unbehandeltes Holz (idealerweise Laubholz). Nadelholz sollte nur beigemischt werden (großer Harzanteil). Feuchtes oder minderwertiges Holz verbrennt schlechter mit mehr Rußbildung.
  • Legen Sie Brennholz ganz nach hinten gegen die Rückwand, niemals mit der Stirnseite zur Scheibe (dort tritt das meiste Holzgas aus).
  • Verwenden Sie die Primärluft nur während der Anheizphase und regulieren Sie die Verbrennung mit der geöffneten Sekundärluftregelung.
  • Vermeiden Sie eine starke Drosselung des Kaminofens. Die Abgase kondensieren an der dadurch entstehenden „kalten Scheibe“ und schwärzen die innere Oberfläche. Abhilfe bringt hier eine hohe Verbrennungstemperatur, den Ruß wird ab einer Temperatur von ca. 500 °C verbrannt.
  • Lassen Sie bei Inbetriebnahme des Kaminofens die Feuertüre kurz angelehnt, um Kondensablagerungen zu vermeiden.
  • Auch bei fehlerfreien Anschlussbedingungen sowie Brennstoffen bilden sich Ablagerungen (Schleier).
  • Leicht verrußte Scheiben lassen sich mit einem feuchten Tuch, welches vorher in weiße Asche (schwarze könnte kratzen), getunkt wurde,  mühelos wieder säubern.
  • Besonders hartnäckige oder dickte Teerschichten können mit einem Ceranfeldreiniger (Rasierklinge) manuell entfernt werden.
  • Keine scheuernde Reinigungsmittel und Schwämme (Topfschwamm) verwenden.
2. Entspricht mein Kaminofen der aktuellen BImSchV?

Ob ihr Kaminofen der aktuellen BImSchV enspricht können Sie unter folgendem Download erfahren.
Zulassungen für ältere und aktuelle ORANIER Kaminöfen >>

Ihren Kaminofen können Sie auch über die hki-online Datenbank überpüfen:
Zur hki-onine Datenbank >>
ORANIER Kaminofen überprüfen >>


Ihr Kaminofen ist nicht in der Datenbank hki-online aufgeführt?

Dieses Gerät darf in Deutschland nach dem 31.12.2014 leider nicht mehr betrieben werden.

3. Ofen hat Rostansatz am Stahlkorpus

Mögliche Ursachen

  • Falsche Reinigung
  • Ungeeigneter Aufstellungsort
  • Verwendung von Wasserschalen
  • Fehlerhafte Rohrverbindungen und Schornsteinanlagen
  • Falsche Betriebsweise und Größenwahl des Kaminofens

Was ist zu tun?

  • Nur die in der Anleitung angegebenen Reinigungsmittel /-methoden verwenden.
  • Wasserkontakt vermeiden
  • Aufstellungsort mit hoher Luftfeuchte und großen Temperaturschwankungen (Kondens) vermeiden.
  • Vermeiden Sie einen kontinuierlichen Einsatz von Wasserschalen (insbesondere im Warmhaltefach)
  • Achten Sie auf einen bündigen Abschluss innerhalb des Schornsteinabzugs.
  • Vermeiden Sie Regeneintritt in die Schornsteinanlage (Kaminhaube)
  • Vermeiden Sie eine starke Drosselung der Feuerung
  • Überprüfen Sie die Dimensionierung der Feuerstätte mit dem Wärmebedarf des Aufstellraumes. (Faustregel ist, dass Sie pro kW-Nennwärmeleistung etwa 15-20 m3 Wohnraum beheizen können)
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